Mein Name ist Hase - das Stück

Die betuchte wie ehrsame Familie Rottweyler feiert Silvester. Mitten in die Festvorbereitungen der geplagten Hausfrau Dolores schleicht sich der Einbrecher Josef Hase, genannt Peppo. Durch seine charmante Art gewinnt der Eindringling das Vertrauen der Einwohner. Diese sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie Peppos wahre Interessen zunächst nicht durchschauen.

Das eifersüchtige Familienoberhaupt Felix ist ein erfolgreicher Unternehmer mit einigen zwielichtigen Konten in der Schweiz. Seine Frau Dolores versucht Aufregungen vom herzkranken Felix fern zu halten und bemüht sich um den guten Ruf und den Familienfrieden. Die betagte Lebenskünstlerin Olga liebt die schönen Dinge des Lebens, solange sie nur männlich sind und über ein ausreichendes Einkommen verfügen.

Zornfried, der skurrile Gründer des Sankt Nothart-Ordens, weist allen Mitmenschen den Weg in ein besseres Leben - gegen Bares. Konrad Korg erscheint als Glücksbringer der Detektei Argwohn und wirft argwöhnisch Licht in dunkle Ecken. Nur Nichte Christine hat den wahren Durchblick und weiß sehr bald wie der "Hase" läuft.

Durch die Begegnung mit dem Eindringling entstehen eine Unmenge turbulenter Situationen - die heile Welt der Rottweylers gerät aus den Fugen und bisher gut gewahrte Geheimnisse drohen ans Licht zu kommen. Ausgerechnet Peppo wird so einiges anvertraut, was seine Situation zusätzlich erschwert, muss er doch selbst fürchten enttarnt zu werden. Voller Wortwitz entpuppt die Komödie die Niederungen der Habgier des Einzelnen als Selbstbetrug. Beim "Hasen" bleibt kein Auge trocken.